Was ist Ahnenforschung?   

Für Ahnenforschung steht die griechische Bezeichnung Genealogie.  Sie beschäftigt sich mit den Verwandtschaftsverhältnissen. Eingeschlossen in die Forschung sind ebenfalls die Paläografie (Schriftkunde), Chronologie (Zeitrechung), Numismatik (Münzkunde) und die Heraldik (Wappenkunde).  

Das Ziel der Ahnenforschung ist es, die biologischen Zusammenhänge und die verwandtschaftlichen Verbindungen zu erforschen und auf zu decken. Hierbei geht man stets chronologisch rückwärts schreitend vor und stellt zunächst die Vorfahrenschaft dar und geht dabei immer vom derzeitig "letzten" Familienmitglied aus.

Man kann aber auch genau so gut  den entgegengesetzten Weg gehen und beginnt mit dem Urahn und stellt auf diese Weise die Verwandtschaftsverhältnisse aufsteigend als Nachfahrenschaft dar. 

In der Regel wird die männliche (also väterliche) Linie verfolgt.

Man sollte mit der eigenen Geburtsurkunde beginnen und mit der Heiratsurkunde der Eltern folgen. Dann die Geburtsurkunden der Eltern, der Großeltern usw. Jeder Nachweis muss lückenlos sein.

Hier sehen Sie eine Tafel mit 4 Generationen:

I

II

III

IV

1 Proband

2 Vater

4 Großvater väterlicherseits

8 Urgroßvater

9 Urgroßmutter

5 Großmutter väterlicherseits

10 Urgroßvater

11 Urgroßmutter

3 Mutter

6 Großvater mütterlicherseits

12 Urgroßvater

13 Urgroßmutter

7 Großmutter mütterlicherseits

14 Urgroßvater

15 Urgroßmutter

 

 

Früher glaubte ich immer, Ahnenforschung sei nur etwas für Königshäuser! Aber fragt sich nicht jeder Mensch irgendeinmal:   

"Wer waren eigentlich meine Vorfahren?"  

Auch mir lies es keine Ruhe, ich begann zu forschen. Nur...  wo fange ich an?  Wer könnte mir helfen?

Bei unseren Vorfahren ging so vieles  in den Wirren des Krieges verloren. Ich musste überlegen, was ich in Erwägung ziehe. Man kann sich an die Kirchen, an die Standesämter, an Staatsarchive, an die Mormonen (sie haben das größte Archiv der Welt mit 400 Millionen Namen, die sie seit 150 Jahren sammeln) oder an andere Ahnenforscher wenden. All das habe ich im Rahmen meiner Möglichkeiten getan.

Ich machte also Reisen in die verschiedenen Geburtsorte der Vorfahren und  habe mich  in den mir vorgelegten Familienstammbüchern und  Kirchenbüchern vertieft und zunächst alle Daten, die irgendwie mit meiner Familie zusammenhingen, rausgeschrieben und später in meinem Stammbaumprogramm sortiert.

Seit Jahren forsche ich nun in meiner Familie, habe momentan über 10 800 Personen in meiner Datei aufgenommen. Dabei sind Vorfahren, Nachkommen, aber auch "nicht eindeutig zu identifizierende" Personen berücksichtigt. Eine Familienforschung ist sehr aufwendig, sie macht viel Mühe, aber sie macht auch riesigen Spaß.  Man hört nicht mehr auf zu forschen, denn ein Stammbaum wird nie fertig.

Dabei möchte ich betonen, dass ich nur eine „Nichtfachfrau“ bin. 

Die Paläografie (Schriftkunde), Chronologie (Zeitrechung), Numismatik (Münzkunde) und die Heraldik (Wappenkunde) habe ich in meine Familienforschung nicht mit einbezogen bzw. berücksichtigt..   

Folgen Sie nun den Spuren unserer Ahnen

                                 

 

Achtung: 

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich keinerlei Einfluss habe auf die Gestaltung und den Inhalt von Fremdseiten sowie deren Unterseiten, auf die Links in meiner Homepage verweisen. Ich distanziere mich hiermit  vom Inhalt dieser Seiten.