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Früher
glaubte ich immer,
Ahnenforschung sei nur etwas für Königshäuser! Aber
fragt sich nicht jeder Mensch irgendeinmal:
"Wer
waren eigentlich meine Vorfahren?"
Auch
mir lies es keine Ruhe, ich begann zu forschen. Nur...
wo fange ich an? Wer könnte mir helfen?
Bei
unseren Vorfahren ging so vieles in den Wirren des
Krieges verloren. Ich musste überlegen, was ich in Erwägung
ziehe. Man kann sich an die Kirchen, an die Standesämter,
an Staatsarchive, an die Mormonen (sie
haben das größte Archiv der Welt mit 400 Millionen
Namen, die sie seit 150 Jahren sammeln)
oder an andere
Ahnenforscher wenden. All das habe ich im Rahmen meiner
Möglichkeiten getan.
Ich
machte also Reisen in die verschiedenen Geburtsorte der
Vorfahren und habe mich in den mir
vorgelegten Familienstammbüchern und Kirchenbüchern
vertieft und zunächst alle Daten, die irgendwie mit
meiner Familie zusammenhingen, rausgeschrieben und später
in meinem Stammbaumprogramm sortiert.
Seit
Jahren forsche ich nun in meiner Familie, habe momentan
über 10 800 Personen in meiner Datei aufgenommen. Dabei
sind Vorfahren, Nachkommen, aber auch "nicht
eindeutig zu identifizierende" Personen berücksichtigt.
Eine Familienforschung ist sehr aufwendig, sie macht
viel Mühe, aber sie macht auch riesigen Spaß. Man
hört nicht mehr auf zu forschen, denn ein Stammbaum
wird nie fertig.
Dabei
möchte ich betonen, dass ich nur eine
„Nichtfachfrau“ bin.
Die
Paläografie (Schriftkunde),
Chronologie (Zeitrechung),
Numismatik (Münzkunde)
und die Heraldik (Wappenkunde)
habe ich in meine Familienforschung nicht mit einbezogen
bzw. berücksichtigt..
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